Spirituelle Gedanken

spirituell-therapeutische Gedanken
 

Letztes Feedback

Meta





 

Der Labyrinthweg als Weg durch die Krise

Während eigener therpeutischer  Aufarbeitung und durch die Arbeit  als Beleiterin von Frauen mit traumatischer Kindheitserfahrung entstand ein Interesse an Mythologie und Symbalik und hier speziell an dem des Labyrinths. Je mehr ich mich damit befaßt habe, um so deutlicher wurde die Parallele zu dem Weg, den frau/man in Lebenskrisen geht. Bei meinen eigenen Krisen hat mir sowohl das Legen und Bauen eines Labyrinths und der Gang hindurch geholfen. Es wirkt konzentrierend und zeigt, daß es einen  Weg in die Mitte (die Unterwelt mit allen Tiefen und Ungeheuern) aber auch einen Weg zurück/hinaus gibt. Der innere rote Faden wird mit jedem inneren Durchgang verstärkt, bis er eine(n) trägt und hält. Es ist hilfreich, wie im Inanna-Mythos. eine Wächterin/einen Wächter am Eingang zu haben (Therapeutin oder Therapeut), da frau/man im  Labyrinth die Orientierung und vor allem den Überblick verliert und damit die Hoffnung, heil aus der Sache raus zu kommen. Das macht sich gerade im Zentrum schmerzhaft bemerkbar. Im Mythos muß Inanna auf dem Weg in die Mitte alles zurücklassen, was ihre weltliche Macht repräsentiert (und damit alles hergeben, was sie bisher ausgemacht hat). Sie steigt nackt ins Zentrum. Die Mitte des Labyrinths ist das Zentrum einer Krise. Im Märchen ist es der Sprung/Sturz in den Brunnen. Das Zentrum bedeutet absoluten Kontrollverlust, Aufgabe und Hingabe, Todeserfahrung und Demut und gleichzeitig damit die Bergung des verborgenen Schatzes in tiefsten Innern.

 

 

25.6.17 15:40

Letzte Einträge: Der Gang durchs Labyrinth des Lebens, Lebenskrisen - Spirituelle Krisen

bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen